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Menschen, die physisch weiblich sind, aber ein männliches Identitätsgeschlecht haben, werden als Frau-zu-Mann-Transsexuelle oder Transmänner bezeichnet; Menschen, die physisch männlich sind, aber ein weibliches Identitätsgeschlecht haben, bezeichnet man entsprechend als Mann-zu-Frau-Transsexuelle oder Transfrauen. Die in älterer medizinischer Literatur gebräuchlichen Wendungen transsexueller Mann für Transfrauen bzw. transsexuelle Frau für Transmänner, die das körperliche anstelle des empfundenen Geschlechts in den Vordergrund stellen, werden von den meisten Transsexuellen abgelehnt und gelten heute als veraltet. Transsexuelle Menschen mit medizinischer oder juristischer Geschlechtsanpassung bezeichnen sich oft nicht mehr als transsexuell, sondern entweder als Mann mit transsexueller Vergangenheit bzw. als Frau mit transsexueller Vergangenheit oder einfach als Mann bzw. Frau; manchmal findet auch der Anglizismus „He-She“ oder „She-He“ Verwendung.
dies richtet sich an alle Liebhaber des 3 Geschlechtes, wer träumt schon nicht davon
mal mit einer Transsexuellen einmal im Leben ein Schäffestündchen zu haben.
Bei der Transsexualität handelt es sich laut Experten wie z.B. der
Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung in Hamburg-Eppendorf, die
1950 von Hans Giese initiiert wurde, oder der International Academy for Sex Research, die von V.Sigusch ins Leben gerufen wurde, um eine Störung der Geschlechtsidentität ,
deren Ursachen unbekannt seien. Diese Sichtweise beruht vor allem auf
Vermutungen der World Professional Association for Transgender Health
(ehemals Harry Benjamin International Gender Dysphoria Association,
Inc.), die sich auf Forschungen von H.Benjamin M.D. (1885-1986), einem deutsch-amerikanischen Psychologen, beruft.Obwohl beispielsweise Harry Benjamin annahm, daß es sich bei
Transsexualität um eine Sonderform der Intersexualität handelt,
entwickelte sich in den 70er-Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts die
Theorie, es gäbe grundsätzlich psychiche Ursachen für die Transsexualität; allerdings konnte bisher kein Modell
entwickelt werden, das auf einen Großteil der Betroffenen zutrifft.
Mittlerweile stützen einige Untersuchungen, die auf körperliche
Ursachen bzw. Prädispositionen hindeuten, die ursprüngliche Vermutung
Benjamins; so ist beispielsweise im Handbuch der medizinischen Therapie
Ausgabe 2005/2006 zu lesen, dass "in der pränatalen Entwicklungsphase
dieselben Sexualhormone sowohl die Morphologie der Gentitalien als auch
die Morphologie und die Funktion des Gehirns beeinflussen"; diese
Hypothese wurde durch von Zhou und Kollegen publizierte Daten gestützt.
Daher wird auch eine Kombination von physischen und psychischen
Ursachen für möglich gehalten.
siehe auch: Sexualwissenschaft











